Frauenbund-Regensburg

KDFB: „Das Elterngeld muss bleiben!“

Köln, 24.5.2011 – Der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) hat sich auf seiner Bundesvorstandssitzung am Wochenende eindeutig gegen die FDP-Forderung nach Abschaffung des Elterngeldes ausgesprochen. KDFB-Präsidentin Ingrid Fischbach erklärt dazu: „Damit Familie in der modernen Gesellschaft lebbar ist und Partnerschaften stabil bleiben, brauchen sie Anerkennung und Unterstützung. Das Elterngeld trägt dazu bei, dass Mütter und Väter sowohl Familie als auch Beruf leben können. Der große Anstieg der Zahl der Väter, die die Elternzeit in Anspruch nehmen, zeigt mehr als deutlich, dass das Elterngeld wirkt. Es jetzt abzuschaffen wäre kontraproduktiv!“  Der Frauenbund setzt sich für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Arbeitswelt ein und fordert von der Politik eine Ausweitung der Vätermonate bis hin zu einer partnerschaftlichen Aufteilung der Elternzeit. Nach Meinung des Verbandes müssen Frauen und Männer, die für die Betreuung der Kinder die eigene Berufstätigkeit zurückstellen, während dieser Zeit, aber auch beim Wiedereinstieg in den Beruf und bei der Absicherung ihres Alters unterstützt werden. „Das Elterngeld muss bleiben, denn es ist sowohl eine große Hilfe als auch eine Wertschätzung für die Familie. Darüber hinaus hält der Frauenbund den Ausbau von qualifizierten Betreuungsangeboten für Kinder für dringend erforderlich, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf deutlich zu verbessern“, so Fischbach.  Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) ist ein unabhängiger Frauenverband mit bundesweit 220.000 Mitgliedern. Seit der Gründung 1903 setzt er sich für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in Gesellschaft, Politik und Kirche ein.   
Ute Hücker
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
 
Katholischer Deutscher Frauenbund e.V.
Kaesenstraße 18
50677 Köln
Telefon: 0221 / 860 92 24
Telefax: 0221 / 860 92 79
E-Mail: ute.huecker@frauenbund.de">ute.huecker@frauenbund.de