Frauenbund-Regensburg

Bürgerschaftliches Engagement ist praktische Demokratie und stärkt das Miteinander

Köln, 12.9.2011 – „Wenn Bürgerinnen und Bürger freiwillig und unentgeltlich das soziale, gemeindliche und kirchliche Leben mitgestalten, für andere da sind und Verantwortung übernehmen, dann ist dies praktische Demokratie in Bestform. Ein solches Engagement, das für unsere Gesellschaft notwendig und unverzichtbar ist, verdient Anerkennung, Respekt und eine dauernde Förderung“, erklärt KDFB-Präsidentin Ingrid Fischbach zur „Woche des Bürgerschaftlichen Engagements“, die bundesweit vom 16.- 25.9.2011 unter dem Motto „Engagement macht stark!“ stattfindet. Im Frauenbund hat bürgerschaftliches Engagement eine vielfältige Prägung. Es verbindet Menschen und Generationen, leistet konkrete Hilfe und fördert die Gemeinschaft im Verband, in Gesellschaft und Kirche. Dies geschieht in zahlreichen Gruppen z.B. durch Familienpatenschaften, Besuchsdienste kranker und alter Menschen oder in Eltern-Kind-Gruppen. Frauen, die nach Erwerbsunterbrechungen wieder in den Beruf zurückkehren möchten, erhalten Unterstützung im Mentoring-Projekt oder Ältere erfahren im Kontakt mit Jüngeren mehr über Bedeutung und Umgang mit neuen Medien. Die Vereinbarkeit von freiwilligem und bürgerschaftlichem Engagement mit Ausbildung, Erwerbsarbeit und Familie ist dem 220.000 Mitglieder starken Frauenverband sehr wichtig. Auch qualifizierte Nachweise über erworbene Fähigkeiten und Weiterbildungen sowie der Anspruch auf Kostenerstattung und steuerliche Anerkennung brauchen nach Meinung des KDFB einen festen Platz im Rahmen ehrenamtlicher Tätigkeiten.  „Bürgerschaftliches Engagement ist eine wichtige Säule in unserer Gesellschaft und deshalb nicht umsonst zu haben. Die Politik muss für verlässliche Rahmenbedingungen sorgen, damit die Bereitschaft zum ehrenamtlichen Einsatz wächst und gestärkt wird, Freiwillige ihre Qualifikationen erweitern können und ihnen keine finanziellen Nachteile in ihrem oft zeitintensiven Engagement für das Gemeinwohl entstehen“, fordert KDFB-Präsidentin Fischbach. Engagierte Menschen bilden ein starkes Fundament für Demokratie, soziale Gerechtigkeit und Nächstenliebe in Gesellschaft und Kirche. Sie sind unverzichtbar für eine funktionierende, starke Gemeinschaft und müssen laut Fischbach zuverlässig gefördert werden. Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) ist ein unabhängiger Frauenverband mit bundesweit 220.000 Mitgliedern. Seit der Gründung 1903 setzt er sich für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in Gesellschaft, Politik und Kirche ein.  
Ute Hücker
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
 
Katholischer Deutscher Frauenbund e.V.
Kaesenstraße 18
50677 Köln