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Großeltern auf Zeit – ein Geschenk für alle

(l.) Martha Bauer (KDFB DV Regensburg) und Martha Hopper (Familienservice der Universität Regensburg) bei der feierlichen Unterzeichnung des neuen Schutz- und Präventionskonzepts.

Diözesanzentrum Obermünster, 10.12.2025

Ein Projekt des KDFB DV Regensburg e.V. in Zusammenarbeit mit dem Familien-Service der Universität Regensburg

Studieren und gleichzeitig ein Kind großziehen – das bedeutet oft einen Spagat zwischen Hörsaal und Kinderzimmer. Das Projekt „Paten-Großeltern für die Kinder von Studierenden“ schafft hier wertvolle Entlastung: Studierende Eltern erhalten Unterstützung, Kinder erleben Geborgenheit, und ältere Menschen können ihre Lebenserfahrung weitergeben.

Kooperation für mehr Unterstützung im Studienalltag

Der Katholische Deutsche Frauenbund Diözesanverband Regensburg (KDFB DV Regensburg) und der Familienservice der Universität Regensburg arbeiten Hand in Hand, um das Projekt „Paten-Großeltern für die Kinder von Studierenden“ zu stärken. Bei einem Treffen unterzeichneten ihre Vertreterinnen, Martha Bauer und Martha Hopper, feierlich das neue Schutz- und Präventionskonzept.

Ein Schutzkonzept für Vertrauen und Sicherheit

Im Mittelpunkt des Treffens stand die Unterzeichnung des neuen Schutz- und Präventionskonzepts zum Schutz vor sexualisierter Gewalt und sexuellem Missbrauch von Kindern.

 

„Das Konzept ist ein vorläufiges Ergebnis eines Entwicklungsprozesses, der kontinuierlich weitergeführt wird“, erklärten Martha Bauer und Martha Hopper. „Die Inhalte sollen unseren Schutzraum stützen – und können jederzeit ergänzt werden.“

Warum ist ein solches Konzept wichtig? Kinder brauchen sichere Räume, in denen sie sich frei entfalten können. Gerade in Projekten, die Nähe und Vertrauen zwischen Generationen fördern, ist es entscheidend, klare Regeln und Schutzmaßnahmen zu haben:

  • Es schafft Verbindlichkeit: Alle Beteiligten wissen, welche Standards gelten.

  • Es stärkt das Vertrauen der Eltern, dass ihre Kinder gut aufgehoben sind.

  • Es setzt ein Zeichen der Verantwortung: Prävention ist kein einmaliger Akt, sondern ein fortlaufender Prozess.

So wird gewährleistet, dass die wertvolle Idee der Paten-Großeltern nicht nur Freude schenkt, sondern auch Sicherheit und Schutz bietet.

Das Projekt: Ein Gewinn für alle Beteiligten

  • Studierende Eltern erhalten praktische Hilfe und emotionale Entlastung im Alltag.

  • Kinder erleben die Wärme und Erfahrung von Menschen, die ihnen wie Großeltern zur Seite stehen.

  • Paten-Großeltern spüren die Freude, gebraucht zu werden und Teil einer lebendigen Gemeinschaft zu sein.

Stimmen aus dem Projekt

Eine junge Mutter erzählt: „Ohne die Paten-Großeltern hätte ich mein Studium kaum geschafft. Sie schenken meinem Kind Geborgenheit – und mir die Freiheit, mich auf meine Prüfungen vorzubereiten.“

Und eine Paten-Großmutter ergänzt: „Es ist ein Geschenk, wieder kleine Kinder um sich zu haben. Ich fühle mich gebraucht und gleichzeitig beschenkt durch ihre Lebensfreude.“

Ein Netz der Fürsorge

So entsteht ein starkes Netz, das über Generationen hinweg trägt – und zeigt, wie Engagement und Verantwortung das Leben bereichern können.

Das vollständige Schutzkonzept ist veröffentlicht und jederzeit einsehbar:

Ein Infotreffen für Interessierte findet am Mittwoch, 15. April 2026, um 15.00 Uhr im Diözesanzentrum Obermünster statt – eine gute Gelegenheit, das Projekt näher kennenzulernen und selbst Teil dieses wertvollen Netzwerks zu werden.

Autorin: Karin Uschold-Müller

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