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Solibrot-Aktion 2025

Regensburg, 21.11.2025

Starke Frauen – starke Stimmen: Gemeinsam gegen Genitalverstümmelung

Was bewegt Frauen weltweit? Vieles – aber eines ganz besonders: Das Recht, über den eigenen Körper selbst zu bestimmen. In Mali setzt sich die lokale Initiative Tagné, unterstützt von Misereor und dem Katholischen Deutschen Frauenbund (KDFB) Regensburg, mit beeindruckendem Engagement gegen weibliche Genitalverstümmelung ein.

Über 230 Millionen Frauen sind laut UNICEF von diesem traumatisierenden Eingriff betroffen. Doch Wandel beginnt dort, wo Menschen sich verbinden: Dorfgemeinschaften werden aktiv eingebunden, Beschneiderinnen erhalten Alternativen zum Lebensunterhalt, Frauengruppen bauen mit Mikrokrediten kleine Geschäfte auf und religiöse Führer sprechen sich öffentlich gegen schädliche Traditionen aus.

Fatoumatou Coulibaly betreibt heute ein florierendes Gewürzgeschäft, Bintou Diarra handelt mit Milchpulver und Gemüse – beide sind Beispiele für die Kraft weiblicher Selbstbestimmung.

„Unser Dank gilt allen Zweigvereinen und ehrenamtlich Engagierten, die bei der Solibrot-Aktion mitgewirkt haben. Durch ihre Arbeit geben sie Frauen in Mali eine hoffnungsvolle Perspektive“, sagt Diözesanvorsitzende Martha Bauer. Der Erlös der diesjährigen Solibrot-Aktion beträgt 29 570,17 Euro und fließt vollständig in das Projekt „Genitalverstümmelung stoppen!“ in Mali. Insgesamt beteiligten sich 107 Zweigvereine.

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