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Februar

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Lassen Sie sich nicht hetzen!

Irgendwie bin ich immer zu spät dran! Zu Veranstaltungen und vereinbarten Terminen komme ich meistens rechtzeitig, aber mit der Jahreszeit und mit meinem Gefühl, was jetzt dran ist, stimmt etwas nicht.

Zum Beispiel im letzten November, als es draußen kalt wurde, wollte ich mir warme Schuhe kaufen. Leider war die Auswahl nicht mehr groß. „Sie sind viel zu spät dran“, sagte die Verkäuferin, „Winterstiefel verkaufen wir im August und September!“ Da hatte ich aber noch Sandalen an…

Nun werden bald wieder die bunten Ostereier an den Sträuchern hängen und gleich nach Ostermontag wieder verschwunden sein. Als ich letztes Jahr am Karsamstag ein Bäumchen in meinem Garten mit solchen Eiern schmückte, lächelte meine Nachbarin: „Die haben Sie wohl vergessen?!“ Wieso vergessen? Ostern, Ostereier, Auferstehungsfreude – gehört das nicht zusammen? Warum sollte ich in der Fastenzeit Ostereier aufhängen?

Warum nur wollen wir alles so früh fertig haben, haben wir immer Angst, zu spät dran zu sein? Natürlich brauchen manche Dinge Planung und Vorbereitung. Aber ich will mit meinen Gedanken und meinem Herzen nicht so weit vorauslaufen, dass ich das Hier und Heute darüber verpasse.

Im Matthäusevangelium gibt uns Jesus den Rat: „Sorgt euch also nicht um morgen; denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat genug eigene Plage!“ (Mt 6,34) Ich möchte hinzufügen: Jeder Tag hat auch eigene Freude, eigene Überraschungen, eine eigene Stimmung und seinen eigenen Segen. All das will ich nicht versäumen.

Birgitt Pfaller