KDFB

November

WICHTIG:

  • Hier nur Überschrift austauschen
  • Content-Element nicht löschen
  • Leider ist es nicht möglich, dieses Element zu kopieren und unter Zugriff Ablaufzeiten einzusetzen, da dann die Grafik (Sprechblase) auf der Startseite nicht mehr angezeigt wird.

Sei du selbst die Veränderung!

Unser Leben verändert sich ständig. Allein schon, dass wir jeden Tag älter werden, verändert mit der Zeit einiges: Unsere Gesundheit, unsere Möglichkeiten, unsere Pläne. Auch viele Veränderungen in der Gesellschaft, in der Art, wie Menschen denken und handeln, haben wir zu bewältigen. Damit haben wir eigentlich genug zu tun. Und doch: Veränderungen zu gestalten und die Welt ein wenig besser zu machen, ist uns als christliche Menschen aufgetragen.

Mir fällt ein Text zum Thema „Veränderungen“ ein, den unser Geistlicher Diözesanbeirat geschrieben hat. Pater Jakob zitiert darin Mahatma Gandhi mit dem Satz: „Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünscht für die Welt.“
Es ist eine alte Erkenntnis, dass ich immer nur mich selbst ändern kann, nie die anderen Menschen. Trotzdem versuchen wir es immer wieder: „Wenn nur der oder die andere sich anders verhalten würde…“
Solche Versuche, etwas zu verändern, sich selbst in den eigenen Denk- und Verhaltensweisen aber nicht zu bewegen, spricht Jesus an, wenn er sagt: „Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem eigenen Auge bemerkst du nicht?“ (Lukas 6,41) Dieser Hinweis soll eine Hilfe sein, an der richtigen Stelle anzusetzen. Mit der gleichen Energie, die wir verbrauchen, um uns über andere zu ärgern oder mit ihnen zu streiten, könnten wir ebenso gut uns selbst, unsere Einstellungen und unser Verhalten ändern.

Sei du selbst die Veränderung… Wenn ich mir wünsche, dass in der Familie mehr Interesse füreinander spürbar wird, kann ich gleich heute meine Tochter fragen, was sie gerade bewegt, ihr Sorgen macht oder sie freut. Wenn ich gerne hätte, dass ich in meinem Engagement für den Frauenbund nicht allein gelassen werde, kann ich zum Telefon greifen, andere Frauen anrufen und um Mithilfe bitten. Wenn ich mehr Geduld und Freundlichkeit zwischen den Menschen erwarte, kann ich in der Warteschlange an der Kasse im Supermarkt an etwas Schönes denken und jemanden anlächeln, statt zu drängeln.

Verändern kann ich nur mich selbst – also versuchen wir es! Vielleicht wird die Welt um uns dadurch ein wenig heller und freundlicher. Bestimmt tut es vor allem uns selbst gut und wir werden dankbar, mutig und froh.

 

Birgitt Pfaller