KDFB

Oktober 2019

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Geh hin, du bist gesandt!

Ganz zufällig ist sie mir begegnet, die Frage: „Was ist deine Mission?“
Von missio gibt es zum Monat der Weltmission eine Mitmach-Aktion im Internet. Menschen schreiben auf ein Plakat, was ihre Mission ist, und veröffentlichen Bilder von sich selbst mit diesem Plakat. Sie zeigen also allen, was ihnen wichtig ist, wofür sie sich einsetzen, was ihre Mission ist.

Das Wort „Mission“ ist wieder modern geworden, auch außerhalb der christlichen Gemeinschaft. Es steht längst nicht mehr nur für Glaubensverkündigung in fernen Ländern. Unternehmen haben eine Mission. Menschen, die Ungewöhnliches denken oder tun, folgen ihrer Mission. Und in unserem Verband, im Frauenbund, zeigen wir mit vielen Aktionen unsere gemeinsame Mission: Wir bewegen Gesellschaft, wir bewegen Politik, wir bewegen Kirche und wir tun es als Frauen und zusammen mit Frauen.

Was aber ist meine Mission, ganz persönlich? Was ist mir wichtig, was soll mein Reden und Handeln bewirken und bewegen? Woran hängt mein Herz so sehr, dass mich der Einsatz dafür wirklich froh werden lässt, auch wenn er mühsam ist? Was kann ich so gut, dass ich diese Aufgabe als Sendung Gottes für mein Leben betrachten könnte?

Die Antworten auf diese Fragen erinnern mich auch daran, meine Mission zu leben. Wie oft drängen sich Aufgaben und Ideen in meinen Alltag, die viel Zeit und Kraft beanspruchen! Ich will mich von ihnen nicht hindern lassen, meine Mission zu leben.

Das ist leichter gesagt als getan. Deshalb brauche ich immer neu den Zuspruch am Ende des Gottesdienstes, mit dem Gott mir Mut macht: „Geh hin in Frieden!“ oder, wie der lateinische Ruf genauer übersetzt heißt, „Geh hin, du bist gesandt!“

Birgitt Pfaller