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„In Gottes Namen!“ oder im Dialekt „In Gott’s Nam‘!“ konnte man früher oft hören, wenn Menschen etwas begonnen haben.
Sagen wir das heute noch?
„In Gottes Namen!“ klang oft wie ein Seufzen und konnte bedeuten: Die Aufgabe, die ich übernehme, hätte ich mir nicht ausgesucht, aber sie muss getan werden, deshalb packe ich jetzt an.
Mit „In Gottes Namen!“ haben Menschen schwierige Situationen angenommen und gehofft, dass ihre Kräfte reichen und sie schaffen können, was auf sie zukommt. „In Gottes Namen!“ war auch ein kurzes Morgengebet, das den Tag und alles, was er bringen würde, unter den Segen Gottes stellte.

Der Name Gottes ist „Ich bin, der ich bin“, so steht es im biblischen Buch Exodus (Exodus 3,14). Auf Gottes Gegenwart können wir uns verlassen und auch auf Gottes Treue. Immer wieder erfahren die Menschen in biblischen Zeiten und bis heute, dass Gott auf ihrer Seite steht, ihre Freude und ihre Mühen kennt und sie mit Liebe und Segen umgibt. In Gottes Namen zu beginnen stärkt uns und lässt uns zuversichtlich ans Werk gehen.

Ich beginne in Gottes Namen und vertraue darauf, dass Gott mit mir ist
und auf mich schaut.
Ich beginne in Gottes Namen und vertraue darauf, dass Gott mir Kraft und Ideen gibt, wenn es schwierig wird.
Ich beginne in Gottes Namen und versuche, nach Gottes Worten zu leben
und zu handeln.
Ich beginne in Gottes Namen und setze mich ein für Frieden und Gerechtigkeit
– im Kleinen und im Großen.
Ich beginne in Gottes Namen und danke für alles, was ich kann, was mir möglich ist.
Ich beginne in Gottes Namen und danke für den Segen, mit dem mein Leben gelingt.

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