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Juni

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Nicht vergessen, was Jesus uns sagt

Wozu brauchen wir Pfingsten? Oder anders: Warum haben wir allen Grund, uns darüber zu freuen, dass Gottes Geist mit uns ist?

Jesus verspricht in seiner Abschiedsrede im Johannesevangelium: „Der Beistand aber, der Heilige Geist, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.“

An Jesu Worte erinnert werden, damit sie mich leiten und stärken, das könnte in vielen alltäglichen Situationen helfen. Wenn ich mich zum Beispiel mutlos fühle und voller Sorgen, tut es gut, dass Jesus mir sagt: „Sorge dich nicht! Gott weiß um dich und weiß, was du brauchst.“

Wenn mich Trauer niederdrückt, möchte ich daran denken, dass Jesus uns verspricht: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.“ Diese Zusage nimmt mir zwar nicht die Trauer, aber sie tröstet und stärkt mich.

Wenn die Eigenarten meiner Mitmenschen mich herausfordern, würde ich gerne der Aufforderung Jesu folgen: „Wenn dich jemand bittet, eine Meile mitzugehen, dann geh zwei mit ihm oder ihr!“. Den Menschen mehr entgegenzukommen, als der Anstand es gebietet, manche Zumutung nicht gleich zurückzuweisen, geduldig zu sein und so Frieden zu schaffen - daran erinnert zu werden ist im Trubel des Alltags durchaus notwendig.

Obwohl ich an Gott glaube und mein Leben an der Botschaft Jesu ausrichten möchte, vergesse ich immer wieder, was dies ganz konkret und mitten in den Aufgaben, den Freuden und den Sorgen bedeutet. Es wäre oft so viel leichter und kraftvoller, nach den Worten Jesu zu leben und zu handeln.

Deshalb brauche ich Pfingsten und das vertrauensvolle Gebet: Komm, Geist Gottes, erfülle mich und vor allem: erinnere mich!

Birgitt Pfaller

 

Bibelstellen: Joh 14,26; Mt 6,25-33; Joh 11,25; Mt 5,41

Foto: Congerdesign auf Pixabay