KDFB

November 2018

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Immer gut gekleidet

Uns Frauen wird nachgesagt, dass wir vor einem vollen Kleiderschrank klagen können: „Ich habe nichts zum Anziehen!“ Das bedeutet für mich, dass wir ein Gespür dafür haben, wie wichtig die Kleidung für einen guten Tag ist. Was ich anziehe, soll mich wärmen, mich schützen und auch noch schön aussehen.

Zu dem Thema „Kleidung“ hat mich die Lesung vom Fest Allerheiligen geführt. Da wird beschrieben, dass eine große Schar vor Gottes Thron steht, alle in weißen Gewändern. Es scheint, dass es auf diese Kleidung ankommt, dass sie wichtig ist.

Neugierig geworden, habe ich nach weiteren Stellen in der Bibel gesucht, in denen von Kleidern die Rede ist. Da gibt es in einem Gleichnis den Hochzeitsgast, der kein festliches Gewand trägt. Und den Vergleich im Brief an die Galater: Alle, die zu Christus gehören, haben Christus angezogen wie ein Gewand.

Besonders berührt hat mich eine Stelle im Buch Jesaja: „Meine Seele jubelt über Gott. Denn er kleidet mich in Gewänder des Heils, er hüllt mich in den Mantel der Gerechtigkeit.“ Gott will für mich sorgen, will mich umgeben mit seiner Liebe wie mit einem Kleid. Das Bibelwort sagt mir: Weil du in den Augen Gottes kostbar bist, will er dich schützen und wärmen. Gottes Zärtlichkeit umgibt dein Leben wie Kleider, die dich heil machen, in denen du dich wohlfühlst, die dich nicht einengen und in denen du schön bist als geliebte Tochter Gottes.

Daran will ich denken, wenn ich am Morgen wieder einmal unschlüssig vor meinem Kleiderschrank stehe: Zumindest innerlich bin ich immer gut gekleidet, gerüstet für den Tag, wenn ich mich Gott anvertraue.


Birgitt Pfaller


Biblische Texte:  Matthäus 22,11; Galaterbrief 3,27; Jesaja 61,10