KDFB
23.06.2017

Eingeladen zum Fest des Glaubens…

Der Einzug zum Gottesdienst in die Emmeramskirche

Diözesanvorsitzende Karin Schlecht begrüßt Bischof Rudolf

Bischof Rudolf bei seiner Predigt

Birgit Kainz und Luitgard Hartl tragen die Fürbitten vor

Gebet am Wolfgangsschrein

Die Gruppe „Creazione unisono“ mit Bildungsreferentin Monika Anglhuber

Nach dem Gottesdienst kamen die Frauen zur Begegnung im Garten von St. Emmeram zusammen.

Ein fröhliches Gespräch mit Bischof Rudolf

Gespräche und Getränke an einem warmen Sommerabend

Bischof Rudolf mit dem Diözesanvorstand des KDFB

…mit diesen Worten, gesungen von der Gruppe "Creazione unisono", begann der Gottesdienst des KDFB in der Wolfgangswoche. Jede Eucharistiefeier sei ein Fest des Glaubens und der Gemeinschaft, betonte Bischof Dr. Rudolf Voderholzer später in seiner Predigt. Die Diözesanvorsitzende des Frauenbundes, Karin Schlecht, begrüßte Bischof Rudolf herzlich: „Wir freuen uns sehr, dass Sie, Herr Bischof, diesen Gottesdienst mit uns feiern und sehen dies als Zeichen Ihrer Verbundenheit mit uns Frauen“. In der Tat lobte der Bischof den tätigen Einsatz der Frauen: „Einen ausdrücklichen Dank Ihnen, liebe Schwestern im Frauenbund. Ich bin außerordentlich froh und auch ein bisschen stolz über den so starken Frauenbund im Bistum Regensburg und für alles, was Sie einbringen in das Leben der Pfarreien.“

Der Geistliche Diözesanbeirat des KDFB, Pater Jakob Seitz, verkündete das Evangelium von der Hochzeit in Kana. Aus dieser Textstelle im Johannesevangelium stammt das Motto der diesjährigen Wolfgangswoche: Was er euch sagt, das tut! Bischof Rudolf wies darauf hin, dass die Hochzeit „am dritten Tag“ stattfand. Der Evangelist Johannes verbinde so das Weinwunder in Kana mit der Auferstehung Jesu am dritten Tag, „dem Tag, an dem das Wunder aller Wunder sich ereignete“. Die Feier des Sonntags als Erinnerung an die Auferstehung Jesu legte Bischof Rudolf allen mit eindringlichen Worten ans Herz: „Das all-wöchentliche Pfarrfest ist erst einmal die Sonntagsmesse, das Fest der Gemeinschaft mit Gott und untereinander, wo etwas von der Herrlichkeit Gottes aufblitzt und die Sehnsucht nach der ewigen Gemeinschaft mit ihm Nahrung erhält. Wo die gottesdienstliche Versammlung, das Hören des Gotteswortes und die Feier von Tod und Auferstehung Jesu Christi ausfallen, verdorrt der Glaube, verkümmert die Hoffnung und erlahmt schließlich auch die Liebe!“

In den Fürbitten beteten die Frauen: „Gütiger Gott, zeige uns, wie wir immer neu aus der Quelle deiner Liebe schöpfen können und hilf uns, auch andere Menschen zu dieser Quelle zu führen. Segne unsere Gemeinschaft im Frauenbund, damit wir miteinander die Zeichen deiner Liebe entdecken. Hilf uns, froh und mutig zu leben aus dem Glauben an dich.“

Frauen aus dem Diözesanausschuss brachten zur Gabenbereitung drei Krüge mit Wasser nach vorne. Diese symbolische Handlung zeigte anschaulich: Wie Jesus zu den Dienern bei der Hochzeit gesagt hat, „Füllt die Krüge mit Wasser!“, so gilt auch uns die Ermutigung: Bringt das, was ihr habt, bringt euer Leben mit zum Altar. Jesus Christus kann es verwandeln.

Mitreißend und innig waren die Lieder, mit denen die Gruppe "Creazione unisono" die Eucharistiefeier begleitete. KDFB-Bildungsreferentin Monika Anglhuber machte es als stimmgewaltige Vorsängerin den Frauen leicht, in die Lieder einzustimmen. „Kyrie eleison, sieh tief in mein Herz“, “Herr, in deine Hände lege ich meinen Weg“ oder „Mit Gottes gutem Geist auf seinen Wegen gehn“ wurden zu gesungenen Gebeten, die die Herzen berührten.

Nach dem Segen ging Bischof Rudolf zum Wolfgangsschrein, um den Diözesanpatron, dem diese Festwoche gewidmet ist, zu ehren. Viele Stimmen trugen den Gesang des Wolfgangsliedes: Heiliger Hirte, heiliger Wolfgang, du bist unser Schutzpatron: Steh uns bei in unsren Sorgen! Bitt für uns bei Gottes Sohn.“

Voll besetzt war der Garten von St. Emmeram im Anschluss an den Gottesdienst. Das Frauenbund-Team hatte Getränke und Bretzeln vorbereitet und so konnte „der Flüssigkeitsverlust an diesem heißen Sommertag gut ausgeglichen werden“, wie Bischof Rudolf es schon vorher freundlich geraten hatte. Frohe Begegnungen ergaben ein munteres Stimmengewirr, in dem auch Bischof Rudolf, Pater Jakob und die Frauen vom Diözesanvorstand noch lange an den Tischen zu finden waren im Gespräch mit den Frauen aus vielen Zweigvereinen rund um Regensburg.

 

Bericht: Birgitt Pfaller, Bildungsreferentin

Fotos: Jakob Schötz, Birgitt Pfaller

 

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