KDFB
08.02.2018

Treffen der Geistlichen Beiräte und Beirätinnen

Diözesanvorsitzende Karin Schlecht dankte gemeinsam mit dem gesamten Diözesanvorstand den Geistlichen Beiräten und Beirätinnen für ihre Mitarbeit in den Zweigvereinen und ihre Sorge für den Frauenbund.

29 Geistliche Beiräte und drei Geistliche Beirätinnen der KDFB-Zweigvereine waren auf Einladung des Diözesanvorstandes nach Regensburg gekommen.

Der Frauenbund ist unersetzlich – für die Frauen, für die Kirche und für die Gesellschaft – so lässt sich zusammenfassen, was 29 Geistliche Beiräte und drei Geistliche Beirätinnen der KDFB-Zweigvereine über die Frauenbundgruppen vor Ort sagten.

Die Geistlichen Beiräte und Beirätinnen waren einer Einladung des Diözesanvorstands nach Regensburg gefolgt. Das Treffen gab die Möglichkeit zum Austausch über die Arbeit im Zweigverein. Von der Schwierigkeit, bei einem Wechsel in Vorstandsämtern neue Führungskräfte zu finden, war die Rede. Für manchen Zweigverein war diese Situation schon eine gefährliche Zerreißprobe. Auch die Zusammenarbeit zwischen kleineren Zweigvereinen innerhalb einer Pfarreiengemeinschaft wurde angesprochen. Sie gelinge manchmal gut, so dass sich die Mitglieder durch gemeinsame Veranstaltungen besser kennenlernen und die Planungsarbeit weniger wird. Andernorts gebe es noch ein „Kirchturm-Denken“ – die Frauen des Zweigvereins wollen lieber unter sich bleiben.
Damit der Frauenbund in eine gute Zukunft gehen kann, sei es vor allem wichtig, immer wieder neue Frauen anzusprechen und zu begeistern. Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Treffens lobten die politische Arbeit des KDFB, durch die gesellschaftliche Themen von der christlichen Einstellung her bedacht werden. Im religiösen Bereich sei es wichtig, eine moderne, kirchengebundene Frauenspiritualität zu fördern. Alte, vertraute Formen des Betens und Feierns sollten ihren Platz haben neben neuen Angeboten, damit es für jede Frau möglich ist, beim Frauenbund ihren Glauben so auszudrücken, wie es ihr entspricht. Der Weltgebetstag der Frauen ist alljährlich eine gute Gelegenheit, Glaubensfreude mit Offenheit für andere Menschen und Länder zu verbinden. Die Geistlichen Beiräte und Beirätinnen wurden gebeten, diesen besonderen Gottesdienst in ihren Pfarreien zu unterstützen und dafür zu werben.

Der Geistliche Diözesanbeirat Pater Jakob Seitz ermutigte in einem biblischen Impuls, sich nicht entmutigen zu lassen, wenn manche Mühe scheinbar umsonst ist. Niemand wisse, was ein Gespräch oder ein Gedanke in anderen Menschen bewirkt. Wir christliche Menschen könnten es wagen, umsonst zu schenken, weil wir auch umsonst, also ohne etwas dafür leisten zu müssen, von Gott geliebt sind. Diözesanvorsitzende Karin Schlecht dankte den Geistlichen Beiräten und Beirätinnen für ihre Mitarbeit in den Zweigvereinen und ihre Sorge für den Frauenbund.

 

Bericht: Birgitt Pfaller