KDFB

Alle Menschen haben die gleiche Sprache – oder?

Dank und Verabschiedung der Bezirksleitungen
Verabschiedung der Mitarbeiterinnen der Kommission sozial-caritativ
Verabschiedung der kooptierten Mitglieder aus dem Diözesan-Führungsausschuss
Die Bezirksleiterin Elke Burger wurde mit der Goldnadel mit Stein geehrt.
Christl Ostwald-Fischer, die Referentin des Tages
die gestaltete Mitte
Nach der Mittagspause stand Bewegung auf dem Programm.
Die langjährige Vorsitzende der Kommission Ehe-Familie-Beruf wurde verabschiedet.
Ein Gottesdienst mit Pater Jakob rundete den Tag ab.

Am Nikolaustag fand im Haus Werdenfels der Besinnungstag für die ehrenamtlichen KDFB-Führungskräfte auf Diözesan- und Bezirksebene statt. Christl Ostwald-Fischer aus Regensburg, Studiendirektorin a. D., führte die Teilnehmerinnen durch den Tag. Das Thema war „Alle Menschen hatten die gleiche Sprache – oder? Nachdenken über Genesis 11,1 ‒ 9.“ Der Turmbau zu Babel und die Sprache standen im Mittelpunkt der besinnlichen Stunden.
Die Teilnehmerinnen wurden zu folgenden Impulsen angeleitet: Was ist und woraus besteht Sprache? Wie verständige ich mich? ‒ Genauso wie die anderen? Wann fühle ich mich verstanden? Was ist uns wichtig, wenn wir uns unsere Stadt bauen? Wozu brauchen wir einen Turm? Was sagt uns die Bibelstelle im Buch Genesis, Kapitel 11, Vers 1‒ 9?

Die Referentin gab zu bedenken, dass in unserer Sprache auch Gefühle, Tonfall, Gestik, Augen und Kopf eine Rolle spielten. „Die Frauen sind die Erfinderinnen der Sprache“, so Christl Ostwald-Fischer. In Gruppengesprächen sammelten die Frauen Begriffe zum Thema „Was brauchen wir in unserer Stadt dringend, wenn wir eine bauen würden?“ Die Antworten ließen sich diesen drei Gruppen zuordnen: Grundversorgung, Gemeinschaftsgefühl, Tankstelle für die Seele. „Für die Fülle des Lebens gehört die Sprache dazu“, führte die Referentin aus. Das Gegenstück zum Turmbau zu Babel sei das Pfingstereignis: „Mit dem Herzen wurde alles verstanden, obwohl die Menschen unterschiedliche Sprachen verwendeten.“

Dank und Verabschiedung

Da im Herbst die Bezirksleitungen neu gewählt wurden, verabschiedete Karin Schlecht, einige lang gediente Frauen aus den Bezirken. „Wir danken den Ehemaligen für das langjährige und außerordentliche Engagement. Ihr wart ein wichtiges Bindeglied zwischen den Zweigvereinen und dem Diözesanverband. Das, was die Frauen in den Zweigvereinen bewegt und beschäftigt, ihre Anliegen und Fragen, habt Ihr weiter an uns gegeben. Ein herzliches Vergelt's Gott an Sie und Euch alle!“, würdigte Karin Schlecht das langjährige Wirken in den jeweiligen Funktionen.

Offiziell verabschiedet wurden auch einige Mitarbeiterinnen aus den Kommissionen und dem Führungsausschuss. Karin Schlecht dankte: „Für Ihre Ideen, Anregungen und Ihre Mitarbeit im KDFB sage ich im Namen des Diözesanvorstands ein großes Dankeschön.“ Mit einer Eucharistiefeier in der Bruder-Klaus-Kirche mit Pater Jakob schloss der Besinnungstag in der Adventszeit.

Text: Karin Uschold-Müller
Fotos: Katrin Madl