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Der VerbraucherService im KDFB e.V.

Die Verwirklichung einer umweltbewussten und nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft durch geeignete Aufklärungs-, Informations- und Bildungsmaßnahmen beizutragen, gehört zu den satzungsgemäßen Aufgaben des VerbraucherService.

Er stellt sich damit der Verpflichtung und dem Auftrag, einen Beitrag zur Erhaltung der Schöpfung zu leisten, damit eine gerechte Nutzung der Ressourcen auch für die nachfolgenden Generationen möglich ist. Viele Themen, die entscheidenen Einfluss auf den Klimawandel haben, werden bereits seit vielen Jahren vom Bundesverband und vom VerbraucherService Bayern bearbeitet.

 

Zu vielen relevanten Themen bietet der VerbraucherService in seinen Beratungsstellen in Bayern Veranstaltungen, Beratung und Bildungsmaterialien an. Weitere wertvolle Informationen finden Sie hier:

Aktuelle Pressemitteilung

Einführung eines Altersvorsorgedepots mit steuerlicher Begünstigung
VerbraucherService Bayern stellt Forderung an die Politik
Die gesetzliche Rentenversicherung steht vor großen Herausforderungen. Die durchschnittliche Rente in Deutschland liegt bei nur rund 1.100 Euro brutto pro Monat (Stand 2024). Die Riester-Rente hat sich als bürokratisch, intransparent und kostenintensiv erwiesen. Privaten Anbietern gelingt es nicht, sichere und kostengünstige Vorsorgelösungen für eine breite Bevölkerung bereitzustellen. Laut dem VerbraucherService Bayern im KDFB e. V. (VSB) ist eine unbürokratische und transparente Lösung für eine tragfähige Altersvorsorge nötig. Der Verbraucherverband fordert die Einführung eines einfach verständlichen Altersvorsorgedepots mit steuerlicher Begünstigung.
„Internationale Vorbilder wie der schwedische PPM-Fonds, der französische PEA-Aktiensparplan oder das britische NEST-System zeigen, dass ein kostengünstiges und kapitalmarktbasiertes Vorsorgeprodukt breite Akzeptanz finden kann – gerade bei Menschen, die das Vorsorgesystem bisher nicht ausreichend erreicht. Der Staat darf die Verantwortung für eine tragfähige Altersvorsorge nicht weiter verschieben“, so Markus Latta, Fachteamleiter für Finanzdienstleistungen.
Der VerbraucherService Bayern im KDFB e. V. fordert:
1. Einführung eines einfach verständlichen Altersvorsorgedepots mit maximalen Gesamtkosten von einem Prozent.
2. Abbildung der Kapitalanlage in den globalen Aktien- oder Anleihenmarkt über breit gestreute ETFs. Eine Vorgabe der möglichen Börsenindizes würde Transparenz darstellen.
3. Steuerfreiheit von Erträgen in der Anspar- und Auszahlphase, um so renditeoptimiert zu investieren, dafür keine steuerliche Begünstigung von Sparbeiträgen. Das angesparte Kapital soll bei Eintritt in das Rentenalter nicht in eine lebenslange Leibrente fließen. Stattdessen wird es durch regelmäßige Rentenzahlungen aufgezehrt – anhand eines Auszahlplans, der sich an den jeweils gültigen Sterbetafeln orientiert.
Den Antrag an die Politik verabschiedeten die Mit­glieder des Landesvorstands sowie die Dele­gierten am 22. Oktober 2025 auf der Landesdelegiertenversammlung des VSB neben vier weite­ren Anträgen aus den Bereichen Ernährung, Verbraucherrecht, Umwelt und Partnerschule. Die Forderungen an die Politik übergibt der Verbraucherverband an die jeweilig zuständigen Fachausschüsse im Landtag.

Antrag an die Politik – Altersvorsorgedepots mit steuerlicher Begünstigung

Schwerpunkt des VerbraucherService im KDFB

  • Verantwortliche Mitwirkung in hauswirtschaftlichen, verbraucher- und wirtschaftspolitischen Verbänden, Gremien und Ausschüssen

  • Abschluss von Tarifverträgen für Angestellte in Privathaushalten mit den entsprechenden Sozialpartnerinnen und -partnern

  • Lobbyarbeit zur Aufwertung für Berufe der Haus- und Familienfrauen

  • Unterstützung von Konzepten zum nachhaltigen Wirtschaften für eine lebensfähige Zukunft

  • Heranbildung von Verbraucherinnen, Verbrauchern und Haushaltsführenden zu kompetenten Wirtschaftspartnern

Weitere Pressemitteilungen

  • Hauswirtschaft und Pflege: Berufsabschluss mit Perspektive
    Infoabend für Lehrgang am 23. Oktober 2025

    Sie sind bereits in der Hauswirtschaft beschäftigt und suchen ein neues Tätigkeitsfeld oder sind Hausfrau und möchten Ihre Familienkompetenzen nutzen und sich weiterbilden, um einen staatlichen Berufsabschluss zu erreichen? Für diese Zwecke bietet der VerbraucherService Bayern im KDFB e.V. (VSB) in Regenburg einen einjährigen Hauswirtschafts-Lehrgang. Dieser bereitet sowohl auf die Abschlussprüfung im anerkannten Ausbildungsberuf Hauswirtschafter/in vor, als auch auf die Erfordernisse in der Pflege. Ein Infoabend findet am Donnerstag, den 23. Oktober 2025 statt.

    Hauswirtschafter*innen sind gesuchte Fachkräfte am Arbeitsmarkt, insbesondere mit Zusatzqualifikationen in der Pflege. Nutzen Sie das Wissen, welches Sie sich in Haushalt und Familie angeeignet haben und erwerben Sie einen staatlich anerkannten Berufsabschluss mit Zukunftsaussichten.

    Infoabend: Donnerstag, den 23. Oktober um 18.00 Uhr am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Lechstraße 50 in Regensburg. Anmeldung erforderlich!
    Lehrgangsdauer: 16. Januar 2026 bis Ende Januar 2027
    Schulungsort: Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Regensburg, Lechstraße 50
    Unterrichtszeiten: Jeweils Freitag von 17:00 Uhr bis ca. 21:00 Uhr und Samstag von 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr
    Anmeldungen: online, https://bildung.verbraucherservice-bayern.de, oder per Mail: regensburg@verbraucherservice-bayern.de

  • Functional Food: Gesundes Extra oder Marketing-Trick?
    So gesund sind High-Protein-Pudding und Eiweißbrot

    Lebensmittel wie Joghurt, Brot oder Müsli gibt es zunehmend auch als functional food, also durch Nährstoffe angereicherte funktionelle Lebensmittel. Laut Hersteller bringen sie über ihre Ernährungsfunktion hinaus weiteren gesundheitlichen Nutzen. Neben Eiweiß sind, je nach Produkt und Zielgruppe, auch andere Zusätze wie beispielsweise Pflanzenextrakte, Vitamine oder Mineralstoffe üblich. Der Verbraucher Service Bayern im KDFB e. V. (VSB) informiert über Nutzen und Risiken.

    „Der Begriff functional food ist lebensmittelrechtlich nicht definiert“, so Uta Toellner, Ernährungsberaterin beim VSB. „Aussagen über gesundheitsfördernde Eigenschaften sind nur dann erlaubt, wenn diese wissenschaftlich nachgewiesen sind. Das Lebensmittelrecht sagt aber klar, dass ein angereichertes Produkt auch entsprechend gekennzeichnet sein muss“.

    Das Angebot der Functional-Food-Produkte wächst schnell und das ist laut der Verbraucherschutzexpertin auch gut nachvollziehbar: Häufig mangelt es an Zeit oder Motivation, um aus frischen Zutaten eine ausgewogene Mahlzeit zuzubereiten. Um das auszugleichen, scheinen angereicherte Produkte mit zusätzlichen Vitaminen oder einer Extra-Portion Eiweiß optimal. Auch die Werbung suggeriert das.
    Je mehr Zusätze in Lebensmitteln des täglichen Bedarfs enthalten sind, desto eher verlieren Verbraucher*innen allerdings den Überblick über die aufgenommene Menge. „Dies kann zu Überdosierung oder Wechselwirkungen mit anderen Nährstoffen oder Medikamenten führen“, erläutert Toellner. Zudem sind angereicherte Lebensmittel oft hochverarbeitet, mit vielen Zusatzstoffen versehen und meist teurer als vergleichbare Produkte.

    Das Fazit: Gesunde Erwachsene sind mit einem ausgewogenen Speiseplan mit hochwertigen Lebensmitteln gut versorgt. Ein Mehr an Nährstoffen bringt keinen zusätzlichen Effekt.

    Mehr Infos zu functional food erhalten interessierte Verbraucher*innen auf unserer Webseite.

  • Saisonstart für den Karpfen
    Proteinreich, regional und nachhaltig

    Bei Karpfen scheiden sich die Geschmäcker, doch für Fans hat die Saison jetzt wieder begonnen. In den Monaten mit „r“, also von September bis April, ist traditionell Karpfenzeit. Der regionale Fisch kommt hier nicht nur an Weihnachten, Silvester oder Ostern auf den Tisch – ob als Aischgründer Karpfen oder Karpfen blau. Dafür sprechen neben ökologischen auch ernährungsphysiologische Aspekte, erklärt der VerbraucherService Bayern im KDFB e. V. (VSB).

    Von den jährlich in Deutschland erzeugten über 4000 Tonnen Speisekarpfen stammt knapp die Hälfte aus Bayern, vor allem aus den traditionellen Karpfengebieten in Mittelfranken, der Oberpfalz und Oberbayern. Seit 2021 ist die traditionelle Karpfenteichwirtschaft in Bayern als Immaterielles Kulturerbe von der UNESCO anerkannt. Neben Regionalität punktet der Karpfen durch seine natürliche Lebensweise auch in Sachen Nachhaltigkeit. „Die Karpfenzucht ist eine der nachhaltigsten Produktionen von tierischen Lebensmitteln“, weiß Renate Bleistein, Ernährungsexpertin beim VSB. Außerdem gilt er als ein Gewinner des Klimawandels, da er sich gut an höhere Wassertemperaturen und niedrigeren Sauerstoffgehalt anpasst.

    Eine gesunde Ernährung unterstützt der Karpfen mit wertvollen Inhaltsstoffen. Er ist kalorien- und fettarm, enthält jedoch mit durchschnittlich 18 Gramm Protein pro 100 Gramm viel hochwertiges Eiweiß. Das Fischeiweiß ist leicht verdaulich und liefert alle unentbehrlichen (essenziellen) Aminosäuren. Obwohl Karpfen kein Seefisch ist, enthält er nennenswerte Mengen an Omega-3-Fettsäuren. Diese wirken entzündungshemmend, unterstützen die Herzgesundheit und fördern die Gehirnfunktion.
    „Wer Karpfen aufgrund seiner Gräten fürchtet, kann grätenarme Filets genießen oder den Karpfen ‚schröpfen‘, das heißt seitlich in kleinen Abständen einschneiden“, so Bleistein.

    Weiterführende Informationen sowie ein Rezept zum Nachkochen finden Interessierte in dem VSB-Tipp: https://www.verbraucherservice-bayern.de/themen/ernaehrung/karpfen-proteinreich-regional-und-nachhaltig

    Gerne vermitteln wir Gesprächspartnerinnen aus unserem Ernährungsteam für weitere Hintergründe und O-Töne.

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